„Zur Optimierung der Tumorbehandlung haben wir das Angebot des Evangelischen Krankenhauses gerne aufgegriffen, dort nun auch Patienten zu versorgen, die einer stationären onkologischen Behandlung bedürfen“, erklärt Dr. Koch. Denn häufig erfordere eine Tumortherapie immer wieder auch stationäre Aufenthalte. Durch die gleichzeitige Betreuung ambulant und stationär erhoffen sich beide Vertragspartner eine Optimierung der onkologischen Versorgung mit dem Ziel, die stationäre Behandlungsdauer zu verkürzen, unnötige Untersuchungen zu vermeiden und die Lebensqualität der Patienten zu verbessern. „Wir schaffen die bestmögliche Konstellation für onkologische Patienten in Witten“, betont Dr. Mario Iasevoli, Chefarzt der Medizinischen Klinik, zu dessen Fachabteilung der onkologische Schwerpunktbereich gehört.
Die Partner ergänzen sich optimal. Dr. Koch, der seit 26 Jahren in Witten eine ambulante Praxis betreibt, war der erste Internist, der in Westfalen-Lippe Tumorbehandlungen ambulant durchführte. Die Einzelpraxis wuchs innerhalb der letzten 20 Jahre zu einer immer größer werdenden Gemeinschaftspraxis mit mittlerweile fünf Ärzten. Im Tumorzentrum an der Ardeystraße 109 stehen 19 ambulante Behandlungsplätze zur Verfügung. Dort werden Patienten nicht nur chemotherapeutisch, sondern auch unterstützend behandelt oder erhalten - wenn erforderlich - Blutkonserven.
Das Evangelische Krankenhaus Witten ist interdisziplinär auf Diagnostik und Therapie von Tumorerkrankungen spezialisiert. Zum Netzwerk innerhalb des Hauses gehören neben dem onkologischen Schwerpunktbereich mit 30 Betten innerhalb der Medizinischen Klinik die Klinik für Strahlentherapie, das Viszeralchirurgische Zentrum und die Urologische Klinik. Tumorpatienten erhalten so vor Ort stets die optimale Versorgung – von der Operation über die Chemo- und Hormontherapie bis zur Strahlenbehandlung.
„80 Prozent der onkologischen Erkrankungen werden ambulant in bewährten Strukturen versorgt“, erklärt Dr. Koch. „Wenn eine stationäre Behandlung erforderlich wird, erfolgt diese im Evangelischen Krankenhaus durch die gewohnten ärztlichen Ansprechpartner.“ Dieses Konzept, das sicherlich zukunftsweisend ist, hat für alle Seiten nur Vorteile. So ist geplant, das sogenannte Aufnahme- und Entlassungsmanagement zu verkürzen und verstärkt nicht-medikamentöse unterstützende Maßnahmen – wie Sport, Ernährung und psychoonkologische Betreuung – in das onkologische Behandlungskonzept einfließen zu lassen. Wenn erforderlich, werden auch das örtliche Palliativnetz und der ambulante Hospizdienst eingebunden.
(Quelle: Ev. Krankenhaus Witten; redaktionell bearbeitet: rrm)
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Augen: 01.03.2012, Makuladegeration, was tun?, Prof. Harald Schilling, Klinik für Augenheilkunde, im St.-Johannes-Hospital Dortmund, Konferenzraum 5, 19.00 Uhr. Geschlecht: 08.03.2012, Gesundheitsforum: WEIBLICHES GESCHLECHT: RISIKOFAKTOR ODER SCHUTZ FAKTOR BEI SEELISCHEN KRANKHEITEN? Dr. med. Thomas Finkbeiner (Chefarzt Psychiatrie und Psychotherapie im Ev. Krankenhaus Lütgendortmund) / Prof. Dr. med. Susanne Hagen (Fachhochschule Düsseldorf, Fachgebiet Sozialmedizin, insbes. Sozialpsychiatrie), Ev. Krankenhaus Lütgendortmund, Volksgartenstr. 40, 44388 Dortmund, Telefon: (0231) 6188-0, Telefax: (0231) 6188-211, E-Mail: info@evk-luedo.de |
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