Geringerer Zeitaufwand für den Patienten, eine sehr viel genauere Tumor-Diagnostik und verbesserte Therapie: Nach Angaben des Universitätsklinikums Knappschaftskrankenhaus Bochum (KK Bochum) ist dies durch seinen jetzt in Betrieb genommenen PET/CT möglich.
Eingesetzt wird das Großgerät laut KK Bochum, das die Diagnosemöglichkeiten der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) und der Computertomographie (CT) miteinander kombiniert, im Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Neuroradiologie und Nuklearmedizin.

Dank der präzisen anatomischen Darstellung von Organen und Tumoren (Lage und Größe) ist die Computertomographie seit langem in der Tumordiagnostik etabliert. Mit der Positronen-Emissions-Tomographie hingegen steht ein Verfahren zur Verfügung, das die erhöhte Zuckeraufnahme von Krebszellen nutzt, um bösartige Tumoren zu identifizieren.
Neu in Betrieb: ein Kombinationsgerät für PET/CT
Das PET/CT bündelt nun die Vorteile beider Verfahren. So können anatomisches Bild und Stoffwechselbild präzise übereinander gelegt werden, um bei unklaren Befunden direkt zwischen gutartig und bösartig zu unterscheiden. Zudem lassen sich bei bekannten bösartigen Tumoren schneller und leichter Metastasen im Körper entdecken.
Der größte Vorteil aber ergibt sich bei Patienten, die Chemotherapie erhalten: Änderungen des Energiestoffwechsels zeigen bereits nach drei Wochen, ob der Tumor auf das Medikament anspricht oder nicht. Dies ist mit der CT erst nach drei Monaten möglich. Führt die Chemotherapie nicht zum Erfolg, können durch frühzeitige Umstellung auf andere Medikamente die Heilungschancen verbessert und Nebenwirkungen einer nicht wirksamen Therapie vermieden werden. Damit steht dem Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum mit dem PET/CT ein bildgebendes Verfahren auf höchstem technischem und wissenschaftlichem Niveau zur Verfügung.
In die Anschaffung des 4,5 Tonnen schweren PET/CT investierte das Knappschaftskrankenhaus 2,5 Millionen Euro. Untergebracht ist das Großgerät in einem 60 qm großen, eigens dafür angefertigten Containermodul.
(Quelle: KK Bochum; redaktionell bearbeitet: rrm)
- 25.11.2010 -
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Herz: 26.04.2012, 18.00 Uhr, Dr. med. Bernd Hufnagel (Chefarzt Innere Medizin im Ev. Krankenhaus Bethanien): KORONARE HERZKRANKHEIT – MODERNE DIAGNOSTIK UND THERAPIE, Virchowstr. 4, 44263 Dortmund-Hörde, Tel. 0231-9430-0 • Fax: 0231-9430-333 Schwindel: 03.05.2012, Schwindel - Diagnostik und Therapie, Susanne Hogrefe, CURAvita; Dr. Horst Luckhaupt, CA Klinik für HNO, im St.-Johannes-Hospital Dortmund, Konferenzraum 5, 19.00 Uhr.
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