Bereits im März 2010 hatte das Universitätsklinikum das Interdisziplinäre Zentrum für Palliativmedizin (IZP) gegründet, dessen Konsildienst im vergangenen Jahr rd. 200 Patienten auf den Bettenstationen in unterschiedlichen Kliniken begleiten konnte. „Dabei nehmen wir die körperlichen Beschwerden ebenso wahr wie die Bedürfnisse auf der psychischen, sozialen und spirituellen Ebene“, sagt Dr. Andrea Schmitz, Leiterin der Palliativstation.
Mit der Einrichtung der Station fügt das Universitätsklinikum Düsseldorf ein weiteres Element zur palliativen Versorgung fortschreitend und unheilbar erkrankter Patienten hinzu. Während des stationären Aufenthalts werden auf der einen Seite die belastenden Krankheits-symptome wie Schmerzen, Übelkeit oder Luftnot zurückdrängt und andererseits versucht, die psychische Stabilität der Patienten – und oft auch der Angehörigen - zu fördern, um die Lebensqualität der Be-troffenen zu verbessern. „Ein Hospiz“, erklärt Dr. Andrea Schmitz, „ist die Station aber nicht. Wir streben an, unsere Patienten mit der Un-terstützung durch unsere Therapie nach Hause zu entlassen.“
Die neue Station - Düsseldorfs größte Palliativstation - steht für Patientinnen und Patienten aus allen Kliniken des Universitätsklinikums und aus dem Einzugsgebiet zur Verfügung. Neben den Ärzten betreut ein besonders für die palliative Versorgung ausgebildetes Team aus Pflegekräften, Psychotherapeuten, Physiotherapeutinnen, Kunstthe-rapeutinnen und einer Sozialarbeiterin die Patienten. Die Station bie-tet in einem Wohnzimmer und weiteren Gemeinschaftsräumen genü-gend Platz für therapeutische Angebote und Begegnung.
Kontakt: Dr. Andrea Schmitz, Leiterin des Interdisziplinären Zentrums für Palliativmedizin, Universitätsklinikum Düsseldorf, Tel.: 0211 / 81- 08696
J.
(Quelle: Uni Düsseldorf; redaktionell bearbeitet: rrm)
- 01.06.2011 -
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