Nach eingehender Prüfung hat das Evangelische Krankenhaus Herne nach eigenen Angaben den Zuschlag als Standort für die Notfallpraxis für das Versorgungsgebiet Herne/Castrop-Rauxel erhalten. Die Kassenärztliche Vereinigung sah es laut Presseerklärung als gegeben, dass das EvK aufgrund seines Angebots an Fachkliniken die besten Versorgungsbedingungen für Notfallpatienten bietet.
Heinz-Werner Bitter, Geschäftsführer der Evangelischen Krankenhausgemeinschaft Herne | Castrop-Rauxel: „Für uns ist diese Entscheidung eine Bestätigung unseres medizinischen Leistungsniveaus.“ Um der Notfallpraxis optimale räumliche Bedingungen zu bieten, plane man bis Ende 2010 für rund 300.000 Euro direkt neben der Liegendanfahrt einen Neubau mit Behandlungsräumen und Wartezone zu erstellen.
Der Entscheidung für den Standort der Notfallpraxis am EvK Herne war ein monatelanges Tauziehen vorausgegangen. Die Wahl fiel auf das EvK aufgrund der Tatsache, dass hierher die meisten Notfälle aus dem Einzugsbereich kommen. „Für uns stand seit jeher die Versorgung der Herner Bevölkerung im Mittelpunkt unseres Handelns“, sagt Heinz-Werner Bitter.
Hintergrund der Entwicklung ist, dass der Ärztliche Notdienst grundsätzlich neu organisiert wird. Statt abwechselnd zuständiger Arztpraxen gibt es ab Januar 2011 für jedes Versorgungsgebiet eine zentrale Anlaufstelle. Damit will man den Patienten eine eindeutige Zuständigkeit bieten. In der Umsetzung wird es zukünftig so aussehen, dass außerhalb der normalen Sprechstunden jeweils ein Arzt in der Notfallpraxis Dienst haben und damit Ansprechpartner sein wird.
Der Vorteil für den Patienten liegt in der engen Anbindung des diensthabenden Arztes an das Krankenhaus. Denn auf diese Weise kann er ohne Probleme sowohl auf die diagnostischen Möglichkeiten als auch auf die Unterstützung durch die Ärzte des EvK zurückgreifen.
(Quelle: EvK; redaktionell bearbeitet: rrm)
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