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Infektionen

Uni-Klinik Köln wird zum Zentrum für Infektionsforschung

Große Freude an der Uni-Klinik Köln: Durch eine Fördermaßnahme des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) werden derzeit Deutsche Zentren der Gesundheitsforschung gegründet, die der besseren Erforschung und Bekämpfung von häufigen Volkskrankheiten dienen sollen. Eine gemeinsame Bewerbung der Uniklinik Köln zusammen mit der Uniklinik Bonn hat am 08.11.2010 nach eigenen Angaben den Zuschlag für ein „Deutsches Zentrum für Infektionsforschung“ erhalten.

Von einem internationalen Gutachtergremium wurde Köln/ Bonn zusammen mit sechs weiteren deutschen Standorten aus insgesamt 23 Bewerbern ausgewählt. „Das ist ein riesiger Erfolg für die Kölner Uniklinik, da hierdurch langfristig Forschungsgelder in Millionenhöhe auf diesem Gebiet gesichert werden und der Bereich weiter ausgebaut werden kann“, sagt Prof. Dr. Martin Krönke, Kölner Sprecher der Forschergruppen.

Körpereigene Abwehr stärken

Nach Ansicht von Prof. Dr. Gerd Fätkenheuer, dem stellvertretenden Kölner Antragsteller, hat die enge Zusammenarbeit zwischen klinisch tätigen Ärzten und Grundlagenforschern die Gutachter beeindruckt. Köln zeichne sich durch eine starke HIV-Forschung aus sowie durch gute klinische Strukturen zur Ausbildung in der Infektiologie. „Wir in Köln forschen vor allem daran, wie bei Patienten, deren Immunsystem durch Krankheiten wie Krebs oder AIDS geschwächt ist, die körpereigene Abwehr wieder gestärkt werden kann. Die jetzt erhalte Förderung wird die Erforschung von Infektionskrankheiten und deren Behandlung in Köln noch weiter nach vorne bringen.“

- 08.11.10 -

(Quelle: Uni-Klinik Köln; redaktionell bearbeitet: rrm)

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