Darmzentrum Ruhr, Bochum/Dortmund:
Mit Empfehlung der Deutschen Krebsgesellschaft e.V.
Darmzentrum Marien-Hospital, Marl:
Internationale Qualitätsnorm erfüllt
Kath. Kliniken, Oberhausen:
Erstes und einziges zertifiziertes Darmzentrum in Oberhausen
Darmzentrum Herne:
Deutsche Krebsgesellschaft zeichnet Darmzentrum aus
Darmzentrum Ruhr, Dortmund:
Mit Empfehlung der Deutschen Krebsgesellschaft e.V.
Erneut hat es das Darmzentrum Ruhr von der Deutschen Krebsgesellschaft schriftlich, dass an den insgesamt fünf Standorten des Zentrums "ausgezeichnete" Arbeit geleistet wird. Das geht aus einer Pressemitteilung des Knappschaftskrankenhauses Bochum hervor. Jeder zweite Mann und mehr als jede dritte Frau erkrankt im Laufe des Lebens an Krebs, so die Zahlen einer aktuellen Studie des Robert-Koch-Instituts. Darmkrebs – von Ärzten als „kolorektales Karzinom“ (griechisch: „kolon"=Darm, lateinisch „intestinum rectum"=Enddarm) bezeichnet - gehört dabei zu den häufigsten Krebsarten in den Industriestaaten. 30 bis 50% der rund 70.000 Betroffenen, die

in Deutschland jährlich an den bösartigen Schleimhautwucherungen im Dick- bzw. Mastdarm erkranken, sterben. Die Darmkrebssterblichkeit und -häufigkeit zu senken, ist Ziel des „Darmzentrum Ruhr“, das aufgrund seiner hervorragenden Leistungen in diesem Bereich nun rezertifiziert wurde.
Die Zertifizierungsstelle der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. „OnkoZert“ bescheinigt dem „Darmzentrum Ruhr“, dass es die „Fachlichen Anforderungen an Darmkrebszentren (FAD)“ erfüllt und daher auch für die kommenden drei Jahre die Auszeichnung als „Darmkrebszentrum mit Empfehlung der Deutschen Krebsgesellschaft e.V.“ führen darf.
Das „Darmzentrum Ruhr“ wurde im März 2006 zum ersten Mal zertifiziert – als erstes deutsches Darmkrebszentrum überhaupt. Die fünf Standorte sind:
Vertreten wird das „Darmzentrum Ruhr“ durch Prof. Dr. Wolff Schmiegel (Direktor der Medizinischen Klinik am Knappschaftskrankenhaus und Direktor der Abteilung für Gastroenterologie und Hepatologie am Bergmannsheil), dem stellvertretend auch das Zertifikat überreicht wurde.
Die Aufgaben des „Darmzentrums Ruhr“ sind die Vorsorge und Behandlung der bösartigen Tumorerkrankung. Das geschieht durch ein strukturiertes Zusammenspiel aller Fachdisziplinen – also von Internisten, Chirurgen, Onkologen, Strahlentherapeuten, Pathologen, Psychoonkologen, Stomatherapeuten und weiteren Fachkräften. Das individuelle Vorgehen wird pro Patient wöchentlich in der sogenannten Tumorkonferenz besprochen. Dabei bilden Behandlungsleitlinien, die von den medizinischen Fachgesellschaften zusammen mit der Deutschen Krebsgesellschaft herausgegebenen werden, eine entscheidende Rolle. Die Leitlinien werden kontinuierlich den aktuellen Erkenntnissen aus Wissenschaft und Forschung angepasst sowie Qualitätskriterien dokumentiert und geprüft.
(Quelle: Knappschaftskrankenhaus Bochum; redaktionell bearbeitet: rrm)
Darmzentrum Marien-Hospital, Marl:
Internationale Qualitätsnorm erfüllt
Der Name Darmzentrum, so heißt es auf der Homepage des Darmzentrums Marl, ist nicht geschützt und kann deshalb prinzipiell von jeder Einrichtung verwendet werden. Erst der Zusatz „zertifiziertes Darmzentrum“ weise nach, dass bestimmte Kriterien erfüllt sind, die zum Beispiel Abläufe, Behandlungsstrategien und Organisationsstrukturen betreffen. Grundsätzlich bedeute eine Zertifizierung, dass die Qualität der Einrichtung durch Außenstehende überprüft wurde und auch weiter regelmäßig nachgewiesen werden muss.
Das internationale Zertifikat nach DIN EN ISO 9001 – verliehen von der Zertifizierungsgesellschaft 3cert – hat nach eigenen Angaben des Darmzentrums besonders die Strukturen des Darmzentrums beurteilt und für gut befunden, so z.B. die Qualität der Endoskopieeinrichtung, der Operationsabteilung, der Bettenstationen und der onkologischen Ambulanz. Besonderer Wert wird bei der Zertifizierung außerdem auf die Einhaltung von vorgegebenen Standards gelegt. So können die Patienten sicher sein, dass die Voraussetzungen für eine qualitativ gute Behandlung erfüllt sind und sich die Therapie an internationalen Qualitätsnormen orientiert.
Mit dem Qualitätssiegel OnkoZert, verliehen im Namen der Deutschen Krebsgesellschaft, werden nur diejenigen Zentren ausgezeichnet, die weitreichende Auflagen erfüllen. Diese strengen Vergabe-Kriterien reichen noch über die der DIN EN ISO 9001 hinaus. Das Darmzentrum musste zum Beispiel nachweisen, dass es:
Mit der Doppelzertifizierung nach DIN EN ISO 9001 und nach OnkoZert hat das Darmzentrum Marl sowohl die Strukturqualität als auch die Ergebnisqualität offengelegt und durch Experten überprüfen lassen. "Die Verleihung der beiden Gütesiegel ist die Bestätigung für das hohe Niveau unserer Arbeit", so das Darmzentrum.
(Quelle: Darmzentrum Marl; redaktionell bearbeitet: rrm)
Kath. Kliniken, Oberhausen:
Erstes und einziges zertifiziertes Darmzentrum in Oberhausen
Das Darmzentrum der Katholische Kliniken Oberhausen (KKO) ist nach eigenen Angaben schon seit geraumer Zeit für seine Kompetenz bekannt. Jetzt ist dies auch von offizieller Seite bestätigt, wie es in einer Pressemitteilung der KKO heißt. Das Darmzentrum in Osterfeld ist das erste und einzige von der deutschen Krebsgesellschaft (DKG) zertifizierte Darmzentrum in Oberhausen. Die DKG stellt abgesehen von einer Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2008 sehr strenge Anforderungen, die von externen Auditoren und dem unabhängigen Institut OnkoZert geprüft werden. Leiter des Darmzentrums KKO ist Dr. med. Franz-Josef Schumacher, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, der sich mit allen Kooperationspartnern über die besondere Auszeichnung freut: „Die externen Auditoren haben bei der Überprüfung die regelmäßige Beteiligung der niedergelassenen Fachärzte für Innere Medizin, Onkologie, Radiologie und Strahlentherapie an der wöchentlichen Fallkonferenz sowie die strukturierte Organisation und die hohe Qualität der medizinischen Versorgung besonders hervorgehoben.“
Multiprofessionelles und ganzheitliches Kompetenznetzwerk
Das Darmzentrum bietet laut Pressemeldung viele Vorteile für die Patienten. So sei das Darmzentrum ein multiprofessionelles Kompetenznetzwerk - dazu gehören neben dem Hausarzt die Krankenhausärzte und Pflegekräfte der KKO sowie die niedergelassenen Fachärzte und Experten verschiedenster Disziplinen, die fachübergreifend zusammenarbeiten. Der Patient könne auf eine individuelle Begleitung und Betreuung von der Diagnose bis zur Nachsorge durch die Vernetzung aller zur Behandlung notwendigen Ärzte und Experten vertrauen. Das Herzstück des Darmzentrums sind wöchentliche interdisziplinäre Tumorkonferenzen: Dabei wird das persönliche Krankheitsbild jedes Patienten vom Expertengremium besprochen und gemeinsam ein individueller Diagnostik- und nach vollständiger Befundung der Behandlungsplan erstellt. Der Beschluss, ob und welche Maßnahmen im einzelnen Fall erforderlich sind, ist sehr komplex - genau da liegt die Stärke der Tumorkonferenz: der multiprofessionelle und ganzheitliche Ansatz. Ein Protokoll über jede Tumorkonferenz geht an alle beteiligten Ärzte. Daher gibt es keine unnötigen Doppeluntersuchungen für Patienten und es herrscht ein lückenloser Informationsfluss von der ersten Diagnose bis zum Therapieende und darüber hinaus. Ganzheitlichkeit bedeutet aber auch Integration von nicht rein medizinischen Leistungen wie etwa Ernährungsberatung, Stomatherapie, Seelsorge, psychologische Betreuung, Anbindung an Selbsthilfegruppen und ähnliches.
Langes Überleben, höhere Lebensqualität
Die Ziele liegen auf der Hand. Eine Verbesserung der Diagnostik und Behandlung von Patienten mit Darm- und Mastdarmkrebs, die Sicherung eines möglichst langen tumorfreien Überlebens mit hoher Lebensqualität und die Qualitätssteigerung durch ein Experten-Netzwerk. Zentrale Anliegen sind aber auch die Vorsorge und damit die Früherkennung, denn hier steckt noch großes Potential, wie einige Zahlen belegen. So gibt es 70.000 Darmkrebserkrankte in Deutschland pro Jahr, von denen rund die Hälfte stirbt. Dabei kann eine Darmspiegelung das Risiko, an Darmkrebs zu sterben, um mindestens 60 bis 70 Prozent senken. Außerdem ist eine solche Koloskopie nicht schmerzhaft und wird ab dem 55. Lebensjahr von den Krankenkassen bezahlt. Die Beteiligung an einer solchen Vorsorge ist aber immer noch extrem niedrig, bei Männern sogar noch niedriger als bei Frauen und im Kreis Oberhausen noch weit schlechter als im Bundesdurchschnitt.
Das Darmzentrum KKO hat eine spezielle Hotline unter 0208 / 8991-5711 eingerichtet, unter der alle Anrufer ausgiebig und individuell beraten und informiert werden. Per Mail kann der Kontakt über darmzentrum@kk-ob.de aufgenommen werden. Weitere Informationen gibt es auf der Internet-Seite www.darmzentrum-kko.de.
(Quelle: KKO; redaktionell bearbeitet: rrm)
Darmzentrum Herne:
Deutsche Krebsgesellschaft zeichnet Darmzentrum aus
Mit „summa cum laude“ – höchstem Lob - hat das Evangelische Krankenhaus nach eigenen Angaben die strenge Prüfung der Deutschen Krebsgesellschaft bestanden und darf sich deshalb Darmzentrum Herne nennen. Eine der zu erfüllenden Voraussetzungen war eine Mindestzahl von 50 behandelten Fällen im Jahr. Das EvK konnte allein für das vergangene Jahr 120 vorweisen. Zwei von drei Neuerkrankten in Herne wenden sich mit ihrem Darmkrebs an die Mediziner in der Wiescherstraße. Die Therapie erfolgt in enger Kooperation mit den niedergelassenen Ärzten des Stadtgebiets, den Kliniken für Strahlentherapie und Onkologie der Augusta-Kranken-Anstalt Bochum sowie der Strahlentherapie des Marienhospitals Herne.
Wöchentlich tagende Tumorkonferenz
Neben hochqualifizierten Medizinern und einer entsprechenden apparativen Ausstattung in den Bereichen Diagnostik und Therapie spielt vor allem die enge berufsgruppenübergreifende Zusammenarbeit aller am Therapieprozess beteiligten Ärzte eine wichtige Rolle. Diese dokumentiert sich am deutlichsten in der wöchentlich tagenden Tumorkonferenz, bei der Gastroenterologen, Onkologen, Strahlentherapeuten, Pathologen, Radiologen und Viszeralchirurgen zusammen kommen, um gemeinsam für jeden betroffenen Patienten einen individuellen Therapieplan zu entwickeln.
Betreuung endet nicht nach der Entlassung
„Uns kommt es dabei darauf an, dass die Behandlung nicht an der Krankenhauspforte endet, sondern der Patient auch darüber hinaus eine intensive Betreuung erfährt“, betont Prof. Dr. Matthias Kemen, Leiter des Darmzentrums und Chefarzt der Klinik für Viszeralchirurgie am EvK. Deshalb gibt es eine enge Kooperation mit den niedergelassenen Fachärzten, aber auch einen intensiven Kontakt zu den entsprechenden Selbsthilfegruppen.
EvK Herne ist auch zertifiziertes Zentrum für chirurg. Koloprokologie
Das EvK Herne ist bereits seit zwei Jahren auch zertifiziertes Referenz- und Kompetenzzentrum für chirurgische Koloproktologie, d.h. für Dick- und Enddarmerkrankungen. Die Klinik für Innere Medizin hat seit 2002 mit Dr. Markus Freistühler einen Chefarzt, der als Facharzt für Gastroenterologie den Bereich der Behandlung von Magen- und Darmerkrankungen kontinuierlich ausgebaut hat. Er ist stellvertretender Leiter des Darmzentrums Herne. In seiner Verantwortung liegt die endoskopische Behandlung der frühen Befunde, die Durchführung der Herner Tumorkonferenz, die stationäre Behandlung eventueller Komplikationen sowie die Schmerz- und Palliativbehandlung.
Das Darmzentrum Herne am Evangelischen Krankenhaus gehört zu den 43 durch die Deutsche Krebsgesellschaft zertifizierten Darmkrebszentren in Nordrhein Westfalen. Dank seiner hohen Fallzahl ist es eines der führenden Zentren im Ärztekammerbezirk Westfalen-Lippe.
Kontakt:
Darmzentrum Herne
02323/498-2021
(Quelle: Darmzentrum Herne; redaktionell bearbeitet: rrm)
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